Geschichte der KOMBA

Anders als bei anderen Organisationen hat sich die komba gewerkschaft aus verschiedenen Vereinigungen der Gemeindebeamten gebildet. Man nimmt heute als Entstehungsdatum den 17. Dezember 1893, an dem der "Verband der städtischen Beamten der Provinz Brandenburg" gegründet wurde.
 
Er wird als "erste Organisation preußischer Gemeindebeamten" angesehen. Bei der Gründung dieses Verbandes gehörten ihm 311 Beamte aus rund 50 Städten der Provinz an. Im Jahre 1909 entstand der Begriff des "Arbeiterbeamtentums", der bezahlten Erholungsurlaub und ein Ruhegehalt für alle Arbeiter bedeutete. Komba verstand sich immer als Zusammenschluss von Beamten und Angestellten. In der frühen Geschichte der Kommunalverwaltungen gab es diese Unterscheidung noch nicht, so dass immer nur die Rede von "Gemeindebeamten" war.

1920 wurde dann der "Reichsbund der Kommunalbeamten und -angestellten" gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 8. Juli 1920.In den ersten Jahren nach Beendigung des 1. Weltkrieges stand die Beamtenorganisation vor besonders schwierigen Problemen. Hierbei ist vor Dingen der Einbruch der Besatzungsmacht 1923 zu nennen, der den passiven Widerstand auslöste. Durch den sogenannten "Ruhrkampf" wurden einschließlich ihrer Angehörigen 1300 Beamte ausgewiesen. Den größten Prozentsatz stellten die Beamten der Reichsbahn und die Kommunalbeamten.

Die komba hat sich schon damals dadurch ausgezeichnet, dass sie politisch und religiös neutral war und es auch heute noch ist. Aus diesem Zusammenhang ergab sich, dass über 85 % aller Gemeindebeamten bis zum 2. Weltkrieg der komba angehörten.

Bereits am 12. Mai 1945 wurde die komba Preußen neu gegründet. Die Besatzungsmächte ließen jedoch die Wiederbegründung nicht zu. Verhandlungen mit dem zumindest auf lokaler Ebene bestehenden DGB über eine gemeinsame Organisation mit einer eigenen "Beamtensäule" hatten keinen Erfolg.

Am 15. Januar 1949, als die Militärregierung ihren Widerstand aufgegeben hatte, kam es dann zur Bildung des "Landesverband(es) der Gemeindebeamten Nordrhein-Westfalen". Die Bundesorganisation selbst führte auf ihrem Bundesvertretertag 1951 wieder den bis 1933 gültigen Namen "Bund Deutscher Kommunalbeamten und -angestellten" ein und verdeutlichte damit und mit einer Klarstellung in der Satzung, dass auch kommunale Angestellte zu dem von ihr repräsentierten Personenkreis gehörten.

Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber erkannte mit Schreiben vom 10. Oktober 1951 die Tariffähigkeit an.

Die komba schloss zunächst eigenständig (Anschluss-) Tarifverträge ab. Schon bald aber erkannten viele Verantwortliche, dass dieser Weg nicht ausreichend war, um wirkungsvoll die Arbeits- und Bezahlungsbedingungen der Angestellten zu regeln. So bildete die komba zusammen mit anderen Mitgliedsorganisationen die "Arbeitsgemeinschaft tariffähiger Verbände im Deutschen Beamtenbund", aus der später die am 3. Juli 1956 in Köln gegründete "Gemeinschaft tariffähiger Verbände im deutschen Beamtenbund", die heutige DBB-Tarifunion hervorging.

Die komba gewerkschaft Nordrhein-Westfalen wurde am 15. Januar 1949 mit der Bildung des "Landesverbandes der Gemeindebeamten Nordrhein-Westfalen" gegründet und kann jetzt auf eine mehr als 50jährige Geschichte zurückblicken. er Ortsverband Düsseldorf wurde erst im Jahre 1952 zum Leben erweckt. Im Herbst des Jahres kam es zur Gründungsversammlung, an der 17 Kollegen teilnahmen.

 

 

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